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Smart Innovation

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Zeit für „Smart Innovation"

Warum die IT Welt mehr Tüftler braucht

Jul 29, 2021 7:30:00 AM

Smart Visio Services – schonmal davon gehört? Zumindest im Logistik Alltag könnte dir diese, in SAP integrierte Technologie, früher oder später über den Weg laufen. Denn dahinter steckt Innovation pur, Marktreife und ein kluger Kopf aus Memmingen. Ich habe mit Peter, SAP Business Expert bei der All for One, über Innovation, seinen SAP Projektalltag und eine seiner Erfindungen gesprochen. Ach ja: und darüber, welchen großartigen Innovator (und Helden meiner Kindheit) er zum Vorbild hat.


Keine Lust auf Lesen? Smart Innovation zum Anhören 🠕

Jochen: Peter, bevor wir in das Thema Innovation eintauchen, verrate uns doch erstmal ein bisschen was über dich.

Peter: Ich bin 43 Jahre alt, hab zwei Jungs im Grundschulalter und bin seit 18 Jahren bei der All for One. Zurzeit bin ich als Business Experte SAP im Team Supply Chain Execution unterwegs. Ich verantworte zum einen die Lösung Mobile Logistics, sprich die Mobilisierung und Automatisierung von Logistikprozessen, zum anderen beschäftige ich mich viel mit dem Thema Innovation und probiere gerne neue Themen aus.

zwischen Projektalltag & Innovationsdruck

Jochen: Wie sieht dein Arbeitsalltag als SAP Business Expert aus?

Peter:  Ich bin oft im konkreten Kundenprojekt eingebunden, führe Systemlösungen ein und setze sie live. Prinzipiell bin ich sehr ganzheitlich unterwegs. Das heißt, ich unterstütze Kollegen im Marketing etwa in Info Websessions, im Fachvertrieb, wenn Detailfragen zu Lösungen kommen und in der Entwicklung. Mobile bewegt sich sehr schnell. Deshalb muss ich auch immer ein Stück im Auge behalten, was SAP und die Marktbegleiter machen.

Jochen: Aber du hast auch noch einen eher kreativen Part, oder?

Peter: Das stimmt. Ich unterstütze einen Kollegen auch bei den großen Kundenauftritten mit Innovation zum Anfassen. Wir haben zum Beispiel einen IoT Monitor entwickelt. Damit buchen wir sämtliche Warenbewegungen in der Produktion mit einer IoT Waage. Interessanterweise strapaziert die SAP genau das gleiche Thema – allerdings drei Jahre später als wir ;-)

Jochen: Du hast mit SMART VISIO eine echte Innovation im Logistiksegment auf die Beine gestellt. Kannst du erklären, was die Idee dahinter ist und wie es funktioniert?

Peter: Es gibt einige langfristige und wichtige Trends. Flexible bzw. Cloud Computing, Wearables, intelligente Sprachassistenten und Augmented Reality. Alle diese Trends münden im Prinzip in die Megatrends Digitalisierung und Big Data. Eine der großen Frage ist, wie kriegen wir diese Daten möglichst effizient in das System rein. Das geht z. B. über Tastatur und Maus oder über Sensoren. Beides ist gerade in der Logistik nicht immer praktikabel. Und hier kommt unsere Lösung ins Spiel. Wir haben erkannt, dass der beste Sensor im Grunde der Mitarbeiter selbst ist. Ihm ermöglichen wir mit den SMART VISIO Services einen Sachverhalt intuitiv und einfach zu erfassen. Das System basiert auf optischer Bilderkennung. Ich kann mit diesem System zum Beispiel Prozessdokumentation mittels Fotos realisieren, Skizzen auf einem Bild erstellen, ich kann OCR nutzen, Barcodeerfassung ohne Scan Engine durchführen oder KI basiert Objekte auf dem Bild zählen. Das System eignet sich zum Beispiel hervorragend zum Erfassen von Störmeldungen in der Produktion. Es ist so dynamisch konzipiert, dass ich es als Kunde im Grunde überall einsetzen kann, sei es Wareneingang, Qualitätsprüfung, Warenausgang oder Inventur. 

Jochen: Wie bist du auf die Idee gekommen? Bist du so der Typ Daniel Düsentrieb oder war das Ganze eine Co-Produktion? Oder war es am Ende Zufall, wie die Erfindung des Penicillins?

Peter: Also, ich bin auf keinen Fall Daniel Düsentrieb. Dann schon eher MacGyver. Ich stehe vor einem Problem. Und mit den vorhandenen Mitteln versuche ich, dieses Problem möglichst gut zu lösen. Und mit Zufall hat das auch wenig zu tun. Unser Team ist eng im Austausch mit unserem Fachvertrieb. Der trägt Problemstellungen und Kundenanforderungen immer wieder an uns heran, mit denen wir uns dann gemeinsam beschäftigen.

„Ich bin auf keinen Fall Daniel Düsentrieb. Dann schon eher MacGyver ..."

treiber & hemmnisse von Innovation

Jochen: Was brauchst du, um innovativ zu sein? Was hindert dich daran?

Peter: Ich brauche eine Umgebung, in der ich auch mal Neues ausprobieren darf. Nicht jede Idee funktioniert auf Anhieb, aber es besteht vielleicht die Möglichkeit, eine Erkenntnis daraus für die nächste Idee abzuleiten. Den Freiraum, das herauszufinden, braucht es für Innovationen. Genauso wichtig ist der Zugriff auf Kollegen die Spezialwissen haben, um eine Idee auch tatsächlich mal zu verproben oder Prototypen bauen können. 
Ein Hindernis ist der Erfolg der All for One Group, sprich unsere Auslastung. Viele sind auf Kundenprojekten eingespannt. Da bleibt wenig Zeit, Dinge auszuprobieren und querzudenken. 

Jochen: Unterstützt dich dein Team, dein Vorgesetzter dabei innovativ zu sein? Wenn ja, wie?

Peter: Also, im Bereich SAP Supply Chain Execution ist Innovation ausdrücklich erwünscht. Mein Chef Matthias kommt auch immer wieder mit verrückten Ideen und großen Visionen auf mich zu. Technisch auf den ersten Blick nicht immer machbar, aber der Impuls ist gesetzt und die Idee kann reifen. Dann kommt es drauf an, das Momenten zu nutzen. Wenn ein Impuls zündet, muss man auch loslegen dürfen, die Motivation nutzen und die Idee nicht erst fürs nächste Geschäftsjahr einplanen, sondern auch umsetzen.

Jochen: Wir beschäftigen uns in diesem Jahr intensiv mit unseren Werten. Diesen Monat zum Beispiel mit dem Wert „Smart Innovation“. In diesem Rahmen wurdest du als Wertechampion ausgezeichnet. Ist das für dich auch nochmal ein Motivationsschub, innovativ zu sein?

Peter: Natürlich, ich fühl mich geehrt, ausgezeichnet zu werden. Für mich steht aber an erster Stelle der Kunde mit seinen Problemen und wie wir sie lösen. Innovation zum Selbstzweck bringt nichts. Wenn ich mich dann am Ende Wertechampion nennen darf, freut mich das natürlich.

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„Die Kombination aus Kreativität und IT, das ist für mich das Salz in der Suppe."

Jochen: Was bedeutet denn für dich der Wert „Smart Innovation“ konkret?

Peter: Die Kombination aus Kreativität und IT, das ist für mich das Salz in der Suppe. Darum macht mir das Arbeiten Spaß. Ich kann natürlich nicht nur "Forschen und Spielen", sondern mache auch klassische Kundenprojekte, aber genau diese Mischung macht den Reiz aus. Ich traue am Sonntagabend nicht dem Wochenende nach, sondern freue mich auf die neue Woche. Das ist für mich einfach wertvoll.

Jochen: Stell dir vor, du hast einen Wunsch frei. Wie kann dich die All for One noch besser bei deinen Ideen unterstützen? 

Peter: Zurzeit passiert ja sehr viel in Richtung Innovation. Wenn ich einen Wunsch frei hätte, dann den, einfacher und schneller an „Risikokapital" zu kommen – d. h. Kollegen, die mich in einer neuen Idee Unterstützen. Ressourcen sind enorm wichtig, gerade wenn die Idee mal etwas größer wird. 

Jochen: Peter, ich danke dir für das Gespräch! 

#weareone

Übrigens: Das sind sie – unsere Werte:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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