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UP Talent Program

Wie High Potentials sich bei der All for One für die Zukunft rüsten

Mar 23, 2026 10:50:27 AM

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10:50
 
Rasanter technologischer Wandel, steigender Kostendruck, neue Geschäftsmodelle  all das erzeugt Druck. Transformationsdruck, um genau zu sein. Das gilt nicht nur für Unternehmen, die den digitalen Wandel mitgehen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Auch für die Fachleute, die diesen Changeprozess prägen wollen, liegt der Schlüssel zum eigenen Erfolg in der persönlichen und fachlichen Weiterentwicklung. Transformation ist damit vor allem eins: eine große Chance. Höchste Zeit also, darüber zu reden, wie so ein Upgrade gelingen kann. Dazu habe ich mir, zusammen mit drei Kolleginnen und Kollegen, eine hausinterne Lösung der All for One
näher angesehen: Das UP Talent Program. 
Jochen: Angi, du bist als Program Lead für das UP Talent Programm verantwortlich. Was ist deine Rolle dabei?

Angi: Ich bin mit für das Konzept und die erfolgreiche Durchführung des Programms zuständig. Ich lege zum Beispiel Inhalte fest, briefe Trainer und begleite den Auswahlprozess der Teilnehmenden. Wenn es dann losgeht, betreue ich die Module vor Ort, stehe den Teilnehmenden als Beraterin zur Seite und identifiziere passende Mentoren. Außerdem unterstütze ich beim Networking und bringe die UP Talents mit spannenden Führungspersönlichkeiten zusammen.

Jochen: Kannst du uns einen kurzen Überblick über das UP Talent Programm geben? 
 
Angi: Bis zu 16 Kolleginnen und Kollegen durchlaufen ein 15-monatiges P
rogramm zur Weiterentwicklung, das sechs verschiedene Module umfasst. Zentrale Themen sind Werte und Ziele, Selbst-, Change- und Konfliktmanagement, agile Mindsets und unsere Unternehmensstrategie. Dazu kommen viele ergänzende Elemente wie Mentoring, Peer Practice Meetings, Networking Events, ein externes Coachingangebot und zum Abschluss die Möglichkeit, sich in einem Spotlight der Geschäftsführung und dem ursprünglichen Auswahlkomitee zu präsentieren.

 

Austausch der UP Talents mit der Geschäftsführung und dem Top-Management 


Jochen: Das ist ein sehr bunter Strauß an Themen ...

Angi: Das stimmt. Wir setzen sehr bewusst auf eine vielseitige und individuelle Weiterentwicklung, weil unsere UP Talents vor sehr diversen Karrierewegen im Unternehmen stehen und aus den verschiedensten Fachbereichen und Ländern kommen. Das macht auch den Austausch so fruchtbar. Gleichzeitig müssen wir aber darauf achten, Inhalte anzubieten, die für alle Teilnehmenden relevant sind.

  »Wir setzen bewusst auf eine vielseitige und individuelle Weiterentwicklung

 Jochen: Was sollen die Teilnehmenden bis zum Ende des Programms unbedingt gelernt haben? Und welche Herausforderung erlebt ihr in der praktischen Umsetzung?

Angi: Unsere UP Talents stehen nach dem erfolgreichen Abschluss des Programms vor der großen Aufgabe, das Neugelernte tatsächlich im Alltag anzuwenden und die Energie aufrechtzuerhalten – und das ist mit das Schwierigste. Wir machen zum Glück immer wieder die Erfahrung, dass jede Gruppe im Laufe des Programms eng zusammenwächst und sich auch danach weiterhin unterstützt, teils mit gemeinsamen Projekten über Unit-Grenzen hinweg. Da schließt sich der Kreis zu unserer Erwartungshaltung: Wir wollen die Selbstverantwortung stärken und ermutigen die Teilnehmenden dazu, unternehmerisch zu denken und zu handeln. Alle UP Talents müssen für sich klären, welcher nächste Karriereschritt für sie persönlich motivierend ist und ihn selbst vorantreiben. Wir können nur unterstützen, gehen müssen sie den Schritt selber. 

Sind UP Talents die Führungskräfte von morgen?

 Jochen: Und worauf zielt das Programm strategisch betrachtet ab? Sind die UP Talents fest als Führungskräfte von morgen eingeplant?

Angi: Nicht zwangsläufig. UP Talent ist kein Führungskräftenachwuchsprogramm, dafür haben wir andere Formate. Manche werden sicherlich in Zukunft Führungsverantwortung übernehmen, andere auf ganz andere Art bei der All for One mitgestalten. Und genau das vermitteln wir auch. Jede:r kann auf seine Weise Verantwortung übernehmen und einen Impact haben. Es muss einfach zur eigenen Persönlichkeit passen.  

 »Manche werden sicherlich in Zukunft Führungsverantwortung übernehmen, andere auf ganz andere Art bei der All for One mitgestalten  

Jochen: Persönlichkeit ist ein super Stichwort. Alexa, du bist eine der Persönlichkeiten, die das aktuelle UP Talent Program erfolgreich abgeschlossen hat. Du arbeitest im Ordermanagement als Senior Specialist.  Warum hast du dich beworben?

Alexa: Mein damaliger Vorgesetzter hat mich aktiv zur Bewerbung ermutigt. Dieses Vertrauen war für mich der entscheidende Impuls. Ich wollte mich fachlich und persönlich weiterentwickeln und meine Rolle klarer positionieren – auch mit dem Anspruch, den strategischen Beitrag administrativer Funktionen sichtbarer zu machen. Mein Ziel war es, Klarheit über meinen nächsten Entwicklungsschritt zu gewinnen und mehr Verantwortung übernehmen zu können.

Orientierung Gewinnen und Eine Vision entwickeln

 Jochen: Wie war dieser Weg für dich? Und sind deine Erwartungen erfüllt worden?

Alexa: Ich bin mit dem Wunsch gestartet, Orientierung zu gewinnen: Wo will ich hin und welche Verantwortung möchte ich künftig übernehmen? Der Weg war intensiv und fordernd, gleichzeitig aber sehr bereichernd. Besonders wertvoll war die Auseinandersetzung mit der eigenen Vision und den persönlichen Werten. Die ehrliche Reflexion hat das Programm für mich nachhaltig wirksam gemacht.

 Jochen: Willst du uns einen kleinen Einblick in deine Vision geben?

 Alexa: Für mich stehen Vertrauen, Ehrlichkeit und Verlässlichkeit im Mittelpunkt. Diese Werte prägen für mich gute Zusammenarbeit und sind gerade in Veränderungsphasen besonders wichtig. Meine persönliche Vision lässt sich deshalb gut mit einem Gedanken zusammenfassen: aktiv an Veränderung mitwirken und durch klare Kommunikation und Vertrauen Orientierung geben.

Jochen: Welcher Teil des Programms hat dir am meisten Spaß gemacht?

Alexa: Das Modul zur persönlichen Vision und Zielklarheit war für mich ein echter Wendepunkt. Herausfordernd war anfangs das Thema Vernetzung, da ich mich eher als zurückhaltend beschrieben hätte. Die offene Atmosphäre in der Gruppe hat jedoch schnell Vertrauen geschaffen und mir viel Selbstvertrauen gegeben. Das Programm war anspruchsvoll und erforderte auch private Zeit. Gleichzeitig ließen sich viele Inhalte direkt in meinen Arbeitsalltag integrieren und praktisch anwenden.

Jochen:  Kannst du ein paar Beispiele nennen?

Alexa:
Wir haben uns mit Methoden zur Strukturierung und Priorisierung von Aufgaben befasst. Tools wie die Eisenhower-Matrix helfen mir dabei, Themen bewusster zu priorisieren und auch in Phasen mit vielen parallelen Projekten den Überblick zu behalten. Sehr hilfreich war für mich außerdem das Konzept des Circle of Influence. Es unterstützt dabei, bewusst zwischen Themen zu unterscheiden, die man selbst aktiv beeinflussen kann, und solchen, die außerhalb des eigenen Einflussbereichs liegen. Gerade in Veränderungsphasen hilft mir das, Energie auf die Themen zu fokussieren, bei denen ich tatsächlich Wirkung entfalten kann – und gleichzeitig zu akzeptieren, dass es auch Dinge gibt, auf die man keinen Einfluss hat.
Auch Ansätze wie Stakeholder-Analysen konnte ich direkt übertragen. Sie helfen mir, Erwartungen und Perspektiven verschiedener Beteiligter besser zu verstehen und Abstimmungen gezielter zu gestalten – besonders in bereichsübergreifenden Initiativen.


Sein Skillset und sein Netzwerk erweitern  

Jochen: Kommen wir zu dir, Savina. Du bist Principal Expert Strategy Execution für unsere Business Unit Employee Experience, seit fast 10 Jahren Teil der All for One. Du warst eine der Ersten, die das Programm erfolgreich durchlaufen hat. Warum hast du dich damals für das Programm beworben? 

Savina: Ich bin generell zur All for One gekommen, um Verschiedenes auszuprobieren und mich auch in und außerhalb meines Tätigkeitsfelds SAP HR Beratung weiterzuentwickeln. Da war ein Entwicklungsprogramm, das zum ersten Mal aufgesetzt wurde, natürlich eine fantastische Chance.

Jochen: Wie ging es bei dir nach dem UP Talent Program weiter?

Savina: Durch mein Mentoring habe ich die Chance erhalten, eine neu geschaffene Funktion auszufüllen. Ich durfte als New Work Officer unsere Organisation dabei begleiten, sich agiler und anpassungsfähiger aufzustellen. Heute wirke ich in unserer Business Unit länderübergreifend, indem ich unsere langfristigen Ziele unterstütze und die Zusammenarbeit zwischen den Ländern fördere.

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Get together beim Abschlussevent


Jochen: Wie schätzt du die Bedeutung eines solchen Programms aus deiner heutigen Position ein? 

Savina: Für mich steht vor allem der Austausch und Teamspirit bei solch einem Programm im Vordergrund. Klar lernt man viel Persönliches dazu, aber viel wichtiger ist das gemeinsame Lernen mit anderen aus unterschiedlichsten Bereichen unseres Unternehmens. Durch unseren „Jahrgang“ haben sich auch so tolle Chancen ergeben, wie dass eine teilnehmende Kollegin aus einer anderen Unit zu uns wechselte und heute Senior Director bei uns ist. Es macht einfach Spaß, gemeinsam zu lernen und auch abends gut gemeinsam zu feiern um das Lernen gut zu verarbeiten :-)

  »Für mich steht vor allem der Austausch und Teamspirit bei solch einem Programm im Vordergrund  

 Jochen: Was hast du aus dem Programm mitgenommen? Wovon profitierst du heute noch?  

Savina: Von den Verbindungen zu meinen Kolleginnen und Kollegen und, dass ich mich dadurch nochmals beruflich inhaltlich neu weiterbewegen konnte. Das wäre ohne das Programm wahrscheinlich nicht passiert. Ich habe viele schöne Erinnerungen und freue mich sehr, dieses Jahr 10 Jahre dabei zu sein.

Jochen: Alexa, wie sieht das bei dir aus? Hast du schon Pläne, wie es weitergehen könnte? Und was sind deine mittel- und langfristigen Ziele?

Alexa: Das Programm hat mir bestätigt, dass ich mir eine Führungsrolle gut vorstellen kann. Diesen Anspruch unterstreicht auch meine neue Rolle als Teamkoordinatorin. Ich habe ein klareres Verständnis davon gewonnen, was Führung für mich bedeutet: Orientierung geben, Vertrauen schaffen und Veränderung aktiv mitgestalten. Eine feste Roadmap habe ich bewusst nicht - wir befinden uns mitten im Change, und genau darin sehe ich viele Entwicklungsmöglichkeiten. Mein nächster Schritt ist weniger ein Titel als eine Haltung: Verantwortung übernehmen und Wandel als Chance begreifen.

Jochen
:  Alexa, Savina, Angi, das war hoch interessant. Danke für eure Zeit!


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