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Workation Experience | Jakob

La dolce vita lavorativa / das süße (Arbeits)leben

Feb 27, 2023 7:00:00 AM

Das Konzept „Workation“ vereint die englischen Begriffe „work und „vacation“.  Bei avantum und der All for One Group allgemein gehören Flexibilität und Remote-Work inzwischen zum Alltag – warum das Homeoffice also nicht mal an einen anderen Ort verlegen? Das dachte sich auch unser Kollege Jakob, der als Consultant KI & Data Science bei der avantum consult GmbH arbeitet. Er packte seinen Koffer und Laptop ein, um für ein paar Wochen von Italien aus zu arbeiten. Welche Erfahrungen er während seiner Workation gemacht hat, erzählt er uns im Interview.

Jochen: Jakob, wie kam es zur Workation und was hat dich daran besonders gereizt?

Jakob: Meine Freundin ist ein großer Italien-Fan und hat mich mit ihrer Begeisterung angesteckt. So kam es, dass wir in den letzten Jahren unsere Sommerurlaube in Italien verbrachten. Unsere Zeit dort haben wir sehr genossen und so reifte schon bald der Gedanke heran, den Urlaub auszuweiten und eventuell mit der Arbeit zu verbinden. Mir eine längere Auszeit in Italien zu nehmen war ein lang gehegter Traum, den ich eigentlich nach meinem Masterabschluss vor zwei Jahren in Form von Work & Travel erfüllen wollte. Leider machte mir, wie so vielen anderen, Corona einen Strich durch die Rechnung. Umso mehr habe ich mich gefreut, als ich nach meinem Einstieg bei avantum von der Workation-Möglichkeit erfuhr.  

erster Schritt: Die Vorbereitung

Jochen: Von Planung bis zur Umsetzung: Was musstest du klären, bis es losgehen konnte? Wie gestaltet sich der Prozess bei avantum?

Jakob: Bereits beim Onboarding habe ich erfahren, dass bei avantum New Work wirklich gelebt wird. Als sich die Pandemie und die damit einhergehenden Einschränkungen legten, erklärte mir mein Vorgesetzter auf Nachfrage hin, dass ich die Möglichkeit habe, für einige Wochen, genauer gesagt 21 Tage im Ausland zu arbeiten und mir so meinen Traum von einer längeren Auszeit in Italien erfüllen konnte. Da ich meine Arbeit zu der Zeit sowieso komplett von zu Hause erledigte, war das Arbeiten aus dem Ausland unproblematisch. Natürlich habe ich bei der Planung berücksichtigt, ob Vor-Ort Events etc. stattfinden, bei denen ich anwesend sein sollte. Über die konkreten Rahmenbedingungen klärte mich unser HR-Team auf. Insgesamt gestaltete sich der Prozess recht unkompliziert, sodass wir schon bald in die konkrete Planung einsteigen konnten. 


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1 So nah am Meer, kann man natürlich auch wunderbare Ausflüge auf dem Wasser machen. So haben wir unsere Wochenenden verbracht.
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2 Unsere Unterkunft haben wir über AirBnB gefunden. Dort gibt es super Angebote für längere Zeiträume. Die Wohnung war ein Traum: Ein wunderbarer Garten und eine für die Toskana typische Einrichtung.
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3 Zum Essen muss ich nicht viel sagen – es ist einfach ein Traum!
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4 Wir konnten wunderbare Tagesausflüge machen. Dazu zählte Cinque Terre, einer der beliebtesten Ausflugsziele unter Touristen.
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5 Das Beste an Workation in Italien ist, dass man im Sommer auch noch abends lange am Meer verweilen kann, um den Sonnenuntergang zu genießen.
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6 Unsere Abende haben wir oft in Pisa verbracht. Hier gibt es Restaurants, Bars und jede Menge deutsche Touristen!

Jochen: Wo genau ging es für euch hin?

Jakob: Zunächst verbrachten wir zwei Wochen Urlaub auf Elba. Eine Insel dessen kristallklares Meer bereits Napoleon Bonaparte genießen konnte, denn ausgerechnet hierhin wurde der erste französische Kaiser ins Exil verbannt. Er blieb und regierte dort für zehn Monate. Ich könnte mir auf jeden Fall schlimmere Orte für einer Verbannung vorstellen! Auf Elba absolvierten wir einen zweiwöchigen Italienisch-Sprachkurs. Die Insel ist wunderschön und die Zeit dort war ein wunderbarer Mix aus Lernen und Erholung. Danach ging es für uns nach Pisa, wo wir uns in einem idyllischen Vorort eine kleine Wohnung anmieteten. Die Wohnung verfügte glücklicherweise über ein zweites Schlafzimmer, sodass uns schon bald Freunde und Verwandte besuchen konnten. Langweilig wurde es hier nicht! 

Jochen: Warum habt ihr euch für Pisa entschieden?

Jakob: Für Pisa haben wir uns entschieden, weil uns die Toskana schon immer sehr gefallen hat. Zudem ist die Lage optimal: In weniger als einer halben Stunde ist man am Meer und kann dort das Strandleben in vollen Zügen genießen. Außerdem gibt es die Möglichkeit, in unmittelbarer Nähe zu wandern und die großartige Landschaft auf sich wirken lassen. Florenz, die Hauptstadt der Region Toskana, erreicht man bereits innerhalb einer Stunde Fahrt.

Die tägliche Arbeitsroutine

Jochen: Wie sah denn dein typischer Arbeitstag aus?

Jakob: Mein Arbeitstag startete um 8:00 Uhr. Mittags haben wir die Zeit des Öfteren genutzt, um auf den Markt zu gehen und uns dort mit leckerem regionalem Obst und Gemüse einzudecken. Daraus haben wir dann gemeinsam unser Mittagessen zubereitet und gegessen. Nach der Pause ging es wieder an den Schreibtisch. Manchmal habe ich das Büro kurzerhand in den Garten verlegt – hier ließ es sich unter blauem Himmel und strahlendem Sonnenschein wunderbar arbeiten. Der Arbeitstag endete für mich normalerweise gegen 17:00 Uhr. Danach war wieder Urlaub angesagt: Wir fuhren ans Meer, machten Wanderungen oder aßen einfach ein leckeres italienisches Eis in der Eisdiele um die Ecke. 

Jochen: Das hört sich wunderbar an! Hattest du dennoch Bedenken, ob das Arbeiten aus dem Ausland auch wirklich gut funktioniert?

Jakob: Selbstverständlich habe ich mir dazu vorab viele Gedanken gemacht. Zum einen hatte ich die Befürchtung, dass die Internetverbindung zu langsam sein könnte. Ich besorgte mir deshalb noch vor Antritt der Reise einen Surfstick den man mit einer italienischen SIM-Karte nutzen konnte. Vor Ort hat sich diese Sorge aber schnell verflüchtigt – die Internetverbindung in der angemieteten Unterkunft war hervorragend. 
Des Weiteren machte ich mir Gedanken, ob ich mit nur einem Monitor genauso effizient arbeiten kann wie mit zwei. Die Umstellung fiel mir aber recht leicht und ich merkte schnell, dass ein Monitor völlig ausreichend ist.

Workation Vorzüge

Jochen: Welche Vorteile bietet Workation aus deiner Sicht?

Jakob: Zum einen ist da das Kennenlernen einer anderen Kultur: Neuen Menschen begegnen, in die Sprache eintauchen – je mehr Zeit man in einem Land verbringt desto intensiver werden die Erlebnisse und die Erfahrungen, die man dort macht. Zum anderen steigt das innere Energielevel immens! Diese Erfahrung konnte zumindest ich machen. Da ich den Arbeitstag aber auch den Feierabend viel aktiver als in Deutschland gestaltet habe und mich in Italien sehr gut erholen konnte, arbeitete ich noch fokussierter und war den ganzen Tag über voller Energie. 

Jochen: Jetzt hast du wahrscheinlich viele Leser nicht nur zum Träumen gebracht, sondern auch inspiriert und angeregt. Welche drei Tipps möchtest du den Lesern noch mit auf den Weg geben, damit auch ihre Workation ein voller Erfolg wird?  

Jakob: Erstens: Frühzeitig über die Workation-Rahmenbedingungen informieren und mit Vorgesetzten bzgl. der Pläne austauschen.
Zweitens: Rechtzeitig nach einer geeigneten Unterkunft suchen. Hier sollte man auf einen Schreibtisch und generell auf eine gute Arbeitsumgebung achten. 
Drittens: Sicherstellen, dass eine gute Internetverbindung in der Unterkunft vorhanden ist. Um auf Nummer sicher zu gehen, sollte man sich einen tragbaren WLAN-Router zulegen und vorab die Netzabdeckung des jeweiligen Ortes im Internet prüfen.

Jochen: Grazie mille für deinen Erfahrungsbericht, Jakob :-)


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Du willst noch mehr über Workation bei der All for One Group erfahren? Dann lohnt sich dieser Podcast für dich: Workation - Mit dem Van durch Europa

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