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SAP Quereinstieg

So gelingt der Spurwechsel zum SAP Consulting

Jul 20, 2022 8:49:01 AM

Gibt es einen Königsweg, zum SAP-Consultant? Ein abgeschlossenes Studium als Wirtschaftsinformatiker, Kommunikationsfähigkeit, ein hohes Prozessverständnis und eine SAP-Beraterzertifizierung sind oft genannte Skills und Schritte in Richtung SAP Consulting. Aber wie unterschiedlich die Wege ins SAP-Ökosystem tatsächlich sein können, zeigt sich am Beispiel meines Kollegen Sven. Er ist ein „klassischer“ SAP Quereinsteiger. Wir haben über seine beruflichen Wurzeln gesprochen, darüber, was er jetzt macht und worauf es beim Spurwechsel in die SAP-Beratung ankommt.

Jochen: Hi Sven, bevor wir tiefer ins Thema SAP-Beratung einsteigen, beschreibe bitte ganz kurz, wo du herkommst und in welchem Bereich du bei uns eingestiegen bist.

Sven: Hi Jochen, sehr gerne. Ich komme aus der Region Heidelberg und bin seit April 2022 als Consultant im Bereich Finance für S/4HANA Cloud bei der All for One Group tätig.

Jochen: „Persistence always brings progress!“ – kommt dir der Satz bekannt vor?

Sven: [lacht] Klar, der steht auf meinem LinkedIn Profil …

Jochen: Was hat es damit auf sich?

Sven: Es gehört einfach zu meiner Überzeugung, immer hartnäckig an Themen dranzubleiben, die mich beschäftigen und einfach mal zu machen, anstatt hin- und her zu überlegen. Ich glaube, das ist der beste Weg, etwas ins Rollen zu bringen.

Jochen: … wie zum Beispiel deinen Neustart ins Sachen Arbeitgeber und Berufsbild …

Sven: Ja, genau ;-)

Jochen: Vom Steuerfachangestellten, zum Bilanzbuchhalter, zum Head of Finance, zum SAP-Berater – das ist die Kurzform deiner beruflichen Vita. Was hat die Entscheidung für den Wechsel in Richtung SAP ins Rollen gebracht?

Sven: Ich hatte schon immer ein Interesse daran, mich weiterzuentwickeln und im Bereich der Buchhaltung gab es für mich nichts mehr zu entdecken. Deshalb wollte ich mir vor zwei Jahren eine berufliche Auszeit nehmen und auf die Suche nach etwas Neuem gehen. Dann kam der Lockdown und der erste SAP-Kurs ist mir quasi in den Schoß gefallen. Ich habe mich dabei sehr schnell in SAP verliebt und beschlossen, einen neuen beruflichen Kurs einzuschlagen.

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Sven, SAP Finance Consultant

Jochen: Gab es Hürden beim Wechsel?

Sven: Da stand ich mir kurz selbst im Weg und ich bin erst mal in Richtung Key User gegangen, nachdem ich meine erste Berater-Zertifizierung gemacht habe. Ich wollte (u. a. wegen Corona) hier auf Nummer sicher gehen. Das hat mir aber überhaupt keinen Spaß gemacht und dann ging der Wechsel zur All for One sehr schnell.

DEr Arbeitsalltag als SAP Consultant

Jochen: Und wie sieht jetzt dein Arbeitsalltag SAP Consultant aus?

Sven: Jeder Tag ist anders, und das ist auch genau richtig für mich! Ich habe vor Kurzem meine ersten Workshops im Bereich Finance für einen unserer Kunden gegeben und dabei einen Riesenspaß gehabt. Ein weiterer Kunde steht bereits in den Startlöchern und hier kann ich dann von Anfang an das Projekt begleiten. Auch im Bereich Ticketbearbeitung bin ich schon aktiv.


„Ich mag Abwechslung, knifflige Fälle und das Zusammenarbeiten mit Kolleg:innen, um ans Ziel zu kommen.”


Ich hatte schon lange nicht mehr so einen Spaß an und mit der Arbeit!

Jochen: Wie lautet dein Zwischenfazit, wenn du deinen Job als SAP Consultant mit den vorherigen vergleichst?

Sven: Es gibt erstaunlicherweise sehr viele Ähnlichkeiten. Kundenprobleme erkennen und lösen, Prozesse beschreiben, Programme einführen, bzw. daran beteiligt sein. Das hat sich durch meinen Jobwechsel nicht geändert. Ein weiterer roter Faden in meinem Berufsleben ist, dass ich Menschen etwas beibringe, aktuell zum Beispiel das Handling einer Cloud ERP Lösung von SAP.

Jochen: Wo siehst du Unterschiede?

Sven: Große Unterschiede sehe ich in der Arbeitsumgebung und vor allem in der Arbeitsphilosophie. Ich kann sehr unabhängig arbeiten und fühle mich im Büro in Heidelberg sehr wohl. Open Space und arbeiten, wo man will, sind bei uns selbstverständlich.


„Ich kann mir die Zeit so einteilen, wie es zu mir und meinen Projekten passt.”


Das ist perfekt für die Work-Life-Balance und passt irgendwie besser zu mir, als die 9 to 5 Routine, die in vielen Unternehmen leider nach wie vor Alltag ist. Was mir außerdem auffällt: Hier herrscht ein Ton, der zu mir passt. Die Stimmung ist positiv und die Art, wie miteinander gesprochen und gemeinsam an Lösungen gearbeitet wird, ist einfach sehr zielführend und gleichzeitig angenehm.

Darauf kommt es beim Wechsel an

Jochen: Was ist aus deiner Erfahrung heraus nötig, um den Quereinstieg in die SAP-Beratung zu schaffen?

Sven: Ich glaube, das Wichtigste ist eine positive Einstellung und die Bereitschaft Neues anzunehmen, zu leben und auch weiterzugeben. Und natürlich ist es wichtig, open minded zu sein, und keine Angst vor unbekannten Variablen zu haben. Es kann zudem nicht schaden, in ungewöhnliche Richtungen zu denken.

Jochen: Was ist noch nötig?

Sven: Ich denke analytisch und gern auch mal um die Ecke. Das hilft im SAP FI/CO Umfeld auf jeden Fall weiter. Es geht sicherlich auch mal darum, dem Kunden klarzumachen, was er wirklich braucht, statt ihm zu sagen, was er hören will. Ich sage immer, es gibt für alles eine Lösung, auch wenn sie nicht jedem gefällt. Nicht zuletzt zählt die Leidenschaft fürs Thema SAP – nach innen und außen gerichtet.

Jochen: Unsere Werte sind uns wichtig. Gibt es Werte, die du besonders wichtig findest?

Sven: Ich bin ein Fan aller All for One Werte. Am stärksten kann ich mich mit „Pure Enthusiasm“ und „We Are One“ identifizieren. Ich bin gerne mit Leidenschaft dabei und finde es wichtig, ein Gemeinschaftsgefühl zu haben. Ich bin zum Beispiel super hier aufgenommen worden und gebe das auch so an die neuen Kolleg:innen weiter. Außerdem bin ich ein Gute-Laune-Mensch und finde, das passt sehr gut zu einer Beratung.

Jochen: Der Wechsel in die SAP-Beratung war eine sehr bewusste Entscheidung. Hast du trotzdem manchmal gezweifelt, ob der Jobwechsel die richtige Entscheidung war?

Sven: Ich hatte bisher nie Bedenken, meinen Job zu wechseln. Ein paar Zweifel gab es lediglich, bevor ich den endgültigen Entschluss gefasst hatte.

Jochen: Hast du schon weitere Ziele oder Wünsche für deine Zeit als SAP Berater bei der All for One Group?

Sven: Ein Wunsch ist die Möglichkeit, E-Autos an den Standorten aufzuladen. Ein Ziel ist, mein Wissen noch weiter auszubauen. Dafür bieten sich bei der All for One Group auch einige Möglichkeiten. Aber noch viel wichtiger: Ich möchte in unserer Abteilung etwas bewirken, Themen vorantreiben und bereichsübergreifend mit anpacken können.

Jochen: Sven, ich danke dir für das interessante Gespräch!

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